Prozessauslegung und mechanische Auslegung

Prozessauslegung

Für die thermodynamische, hydraulische und geometrische Auslegung wird das Linde-eigene Computer-Programm GENIUS verwendet.

Druckverluste werden durch eine iterative Optimierung oder gemäß den Verfahrensanforderungen eingestellt. GENIUS bestimmt die Temperatur- und Druckprofile der einzelnen Strömungen, die Anzahl und Länge der Rohre, die Anzahl der Rohrlagen und Abmessungen der Abstandprofile und berechnet die Aufteilung der Rohre für die verschiedenen Rohrlagen.

Alle die im Programm implementierten Möglichkeiten der Wärmeübertragung und Druckverluste wurden sorgfältig getestet und in der Praxis bestätigt.

Die Linde-Forschung wurde durch die Auswertung von Literatur und durch die Zusammenarbeit mit führenden Forschungs- und Entwicklungsinstituten wie HTRI und HTFS vervollständigt.

Mechanische Auslegung

 

Die Auswahl der Werkstoffe und die konstruktive Ausführung der Austauscher basieren auf den Kunden-Spezifikationen und/oder auf eigenen Linde-Normen.

Für Festigkeitsberechnungen von drucktragenden Teilen werden Computerprogramme verwendet. Schweiß- und Prüfpläne werden so erstellt, dass die verschiedenen internationalen Vorschriften und Regelwerke eingehalten werden, z.B.

AD-2000 Merkblatt

ASME-Code

British Standard

Druckgeräterichtlinie 97/23/EG (PED, CE-Zeichen)

AD-2000 Merkblätter

Japan High Pressure Gas Control Law

Viele Merkmale wie Rohrabstand, Rohr- und Bündelbefestigung, flexibles Kernrohr und dergleichen, sind bewährte Konstruktionen, die im Laufe der vielen Jahre entwickelt wurden, in denen Linde-Wärmeaustauscher hergestellt wurden und die sich in den Austauschern, mit zum Teil schon über 25 Jahren Betriebserfahrung, bewährt haben.

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