Anwendungen und Merkmale

Spiralgewickelte Wärmeaustauscher werden vorzugsweise für reine Medien verwendet und decken ein breites Temperatur- und Druckspektrum ab. Sie eignen sich sowohl für einphasige als auch für zweiphasige Strömungen. In einem Wärmeüberträger können mehrere Rohrströme untergebracht werden. Der spiralgewickelte Wärmeaustauscher zeichnet sich besonders durch seine Robustheit während des An- und Abfahrvorganges oder bei Anlagenabschaltungen aus.

Anwendungen

Spiralgewickelte Wärmeaustauscher sind für einen großen Anwendungsbereich zur Behandlung von reinen Flüssigkeiten und Gasen bei hohen und niedrigen (kryogenen) Temperaturen geeignet.

Im Wesentlich sind dies:

Kühler

Anwärmer

Verflüssiger

Verdampfer

Isothermischer Reaktor

 

Der Einsatz erfolgt überwiegend in Chemie- und Petrochemiewerken, in Luft- und Gaszerlegungs- sowie in Erdgasverflüssigungsanlagen.

Merkmale

Jeder Austauscher wird gemäß den Kundenanforderungen, unter Berücksichtigung der thermischen und hydraulischen Leistung, sowie aus den für den Temperaturbereich und für die Korrosionsfestigkeit geeigneten Werkstoffen konzipiert. Drücke bis zu 100 bar und mehr sind nicht ungewöhnlich.

Die besonderen Merkmale der Geometrie und die Möglichkeit, einen praktisch unbegrenzten Werkstoffbereich zu nutzen, gewährleisten ein breites Anwendungsgebiet. Spiralgewickelte Wärmeaustauscher werden aus austenitischem Stahl, Aluminiumlegierungen, unlegiertem Stahl, Kupfer sowie Cu-Legierungen, Nickel- und Chrom-/Molybdänlegierungen hergestellt.

In einem Wärmetauscher können Heizflächen von mehr als 20.000 m² realisiert werden. Der derzeitige maximal mögliche Durchmesser der Apparate beträgt ca. 7500 mm mit einem Gesamtgewicht von ca. 260 t. Größere Durchmesser bzw. Stückgewichte sind möglich. Prüfung erfolgt auf Anfrage. Die Endmontage findet in diesem Fall in hafennahen Fertigungshallen statt.

 
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